Touch me if you can – Zwischen „Warum eigentlich?“ und „Genau so geht’s!“

Auf meinen Touren begegnen mir regelmäßig digitale Terminals – und die Unterschiede könnten größer nicht sein. Zwei aktuelle Beispiele zeigen ziemlich gut, wie entscheidend der richtige Einsatz und ein sinnvoller Kontext sind.

„Warum eigentlich?“ – Die Stele auf dem Parkplatz

Kürzlich war ich auf einem eher ruhigen Parkplatz unterwegs – Parkbuchten, ein WC-Häuschen, LKWs in der Ferne. Und da steht sie: eine Outdoorstele mit Touchscreen. Auf den ersten Blick wirklich hochwertig. Der Touch reagiert schnell, das Gehäuse ist stabil, die Menüführung angenehm klar.

Doch beim Tippen bleibt das große Aha-Erlebnis aus. Die Inhalte sind überschaubar – eine Umgebungskarte, ein Hinweis auf genau eine Sehenswürdigkeit. Bewegte Inhalte oder interaktive Funktionen? Fehlanzeige. Die meisten Leute laufen achtlos daran vorbei. Kein Wunder – es wirkt schlicht nicht so, als würde es sich lohnen, hier mal „draufzudrücken“.

Dabei steckt viel Potenzial in so einem Terminal – aber bitte dort, wo Menschen auch verweilen, warten oder aktiv nach Infos suchen. Ein Rastplatz mit Tankstelle, Gastronomie oder regionalem Angebot wäre da sicher der passendere Ort. Hier dagegen wirkt es ein wenig fehlplatziert – gut gemeint, aber nicht zu Ende gedacht.

Parkplatz A1 zwischen Hamburg und Bremen ….

„Genau so geht’s!“ – Der Passport von Pyramid

Ganz anders wirkt da der Passport von Pyramid Computer – ein Terminal, das mir in den letzten Wochen immer wieder begegnet ist. Ob bei Edeka, Frittenwerk oder Coffee Fellows: Der Passport ist im Einsatz und zeigt, wie es geht.

Intuitive Bedienung, moderne Optik, hohe Verarbeitungsqualität. Die Terminals machen sofort klar, wofür sie da sind – und sie funktionieren einfach. Schnell, übersichtlich und präsent. Auch aus der Entfernung fällt der Terminal auf, zieht die Aufmerksamkeit auf sich und lädt zur Nutzung ein.

Ich kenne nicht nur das Gerät – ich kenne auch Pyramid. Und was hier aufgebaut wurde, ist echte flächendeckende Digitalisierung, die im Alltag funktioniert. Genau so gewinnt man Nutzer – und zeigt, was heute digital möglich ist.

Mein Fazit:

Zwischen „Warum steht das hier?“ und „Top-Lösung im Alltag“ liegen oft nur zwei Dinge: der richtige Ort und relevanter Inhalt. Digitalisierung braucht keinen Selbstzweck, sondern echte Nutzungsszenarien, die Menschen erreichen und überzeugen.

Ich bin gespannt, welche Terminals mir in den nächsten Wochen noch über den Weg laufen – und welche Geschichten sie erzählen.
Fortsetzung folgt.

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